8. September 2008
Das Leben ist schön. (Hases Junggesellinnenabschied)
Es fing ja schon damit an, daß Hase Einfluß nehmen wollte, was wo gemacht werden sollte – Natürlich haben wir uns nicht danach gerichtet….1
Offen geblieben ist die Frage, ob sie das von den Eheleuten gewünschte Heimkino wirklich verdient – hat sie doch nach der Beschreibung einer markanten Filmszene eines berühmten italienischen Films nicht den richtigen Titel erraten – sondern nur was von „la dolce vita“ gefaselt.
Wir haben ihr dann verraten, daß es in „Das Leben ist schön“ geht – in der Nähe der „Halle der Helden“, wo der Bräutigam eine Nacht vorher gespeist hatte.
Gewandet wie Schönheitsköniginnen erreichten wir blinkenderweise das Lokal – nur Hase durfte nicht blinken… sie wird ja schließlich am Samstag, den 13. September ‚strahlen’.
Nachdem wir angekommen waren, suchte eine von uns die Herrentoilette auf, um die dortigen Wesen per Foto auf Hase aufmerksam zu machen [wenn sie uns bis dahin noch nicht gehört (typische Hühner giggeln) bzw. gesehen hatten (Blinklichter)].
Die Herren hatten den Auftrag, Hase zu einer Abkehr zu bewegen, indem sie ihr die Rosen schenkten –Travolta, hat sie schon mit dir gesprochen??? Das blieb nicht ohne Wirkung und so kamen anschließend mehrere „Kerle“ an den Tisch, um Hase mit roten Rosen zu überraschen….
Der ein oder andere wollte gar nicht mehr weg, doch irgendwann konnten wir endlich essen. Wie Frauen nun mal sind, wurde nahezu einheitlich dasselbe bestellt – für ausreichend Getränke wurde gesorgt und der Kellner hatte sicherlich Spaß an uns.
Irgendwann war der Zeitpunkt bekommen, da bekam Hase einen Korb….- nein nicht von den Männern, sondern einen Warenkorb mit dem üblichen Haushaltspanel: Kondomen, Blumen, Schokolade etc.: nach anfänglichem Zögern und ersten Versuchen bei weiblichen Gästen, traute sie sich auch an die Männer ran, die hocherfreut zu den Börsen griffen.
Viel Spaß machte uns auch Ihre bepreiste Jeans, die sie allerdings nur vereinzelt an den Mann brachte, da die Schere immer woanders lag…? Mehr wird von diesem Kapitel nicht berichtet, um die Persönlichkeitsrechte von Hase zu schützen.
Irgendwann waren wir im Odeon gelandet – die Geschichte vom hawaiischen König und seinem Club lassen wir unkommentiert – und haben dort herrlich abgehottet und dank des Getränks in „höheren Sphären“ gehangen – es war ja schließlich Air Crew Dancing…
Für einige Männer kam es unabdingbar „zu körperlicher Nötigung oder gar sexueller Belästigung“ - ob es zu ihrem Leidwesen geschah?
Auch hier werden die Persönlichkeitsrechte der teilnehmenden Frauen lieber geschützt, da wir tatsächlich fast alle schon VERHEIRATET sind!!!
So, nun abschließend gesagt, wir sind gerne mit Euch Männern zusammen aber wenn ihr uns liebt – schenkt uns solche Frauenabende, sie sind (eigentlich) unbeschreiblich GUT!
- Anmerkung der Redaktion:
Anders als 006 ließ sich die junge Dame, die den nachfolgenden Text über Hases Junggesellinnenabscheid verfasst hat, nicht lange bitten. Vielen Dank! [↩]