6. August 2008
(K)eine Frauengeschichte(n)
Vor ein paar Tagen habe ich Mama und Papa Travolta den überfälligen Besuch abgestattet - schließlich hatten sie mich schon vor einigen Wochen angerufen und mir Kinder- und Jugendfotos angeboten. Wir waren damals so verblieben, dass ich bei einem meiner nächsten Heimatbesuche vorbeischauen würde, um geeignete Bilder auszusuchen.
Am vergangenen Samstag war ich endlich in der Gegend. Leider hatte ich versäumt, mich frühzeitig bei den Travoltas anzumelden, sodass ich sie mit relativ knappem Vorlauf anrief - glücklicherweise waren sie zuhause und gerne bereit, mich kurzfristig zu empfangen. Offensichtlich hatten sie die Bilderrecherche bereits vor geraumer Zeit abgeschlossen und alles bereit gelegt: der Fokus hatte eindeutig auf der Klein- und Schulkindphase gelegen.
Dies ist nicht weiter verwunderlich und dürfte sich in zahlreichen Familien ähnlich darstellen. Schließlich lässt nicht nur der Antrieb der stolzen Eltern nach, ihre pickligen Sprößlinge in jeder erdenklichen Situation wieder und wieder zu fotografieren; vielmehr lagern die späteren Bilder häufig auch bei den Kindern selbst, was insbesondere auf jene Schnappschüsse zutrifft, die sich besonders für eine Hochzeit aufdrängen einen gewissen bloßstellenden Charakter haben. In Travoltas Fall kam erschwerend hinzu, dass nach meiner Wahrnehmung an einer Grundwahrheit nicht zu rütteln war: Bilder des Bräutigams mit anderen Frauen, möglicherweise gar Ex-Freundinnen, haben bei einer Hochzeit nichts verloren!
Meine Nachfrage, ob dennoch das eine oder andere -unschuldige- Foto aus Teenager- oder gar Twenzeiten aufzutreiben sei, animierte Mama Travolta dankenswerterweise zu einer nochmaligen intensiven Suche, und tatsächlich förderte sie noch einige interessante Fotos und auch Dokumente zutage. Ein Teil davon dürfte zu gegebener Zeit an dieser Stelle (bzw. drüben bei flickr) und spätestens am Tag der Hochzeit vor Ort das eine oder andere Schmunzeln hervorrufen.
Ich selbst schmunzle insbesondere deshalb, weil es mir gelungen ist, das Freundinnentabu zu durchbrechen und Travoltas Gralshütern Eltern ein Foto abzuluchsen, das ihn in eindeutiger Pose mit einer jungen Frau zeigt, die nachweislich nicht seine künftige Gemahlin ist:
m

Travolta said,
September 15, 2008 @ 15:34
Mir ist wichtig, hier mal was klarzustellen: Ich nenne Hase “Hase”, Sie mich aber “Tiger” ;o)
Travolta
m said,
September 15, 2008 @ 16:10
Sischer dat!
Und Tom Jones ist nur eine billige Kopie…
s said,
September 16, 2008 @ 09:10
meine tochter nennt mich auch hercules
- hat dies was zu sagen?