Die Hochzeit rückt näher, und die üblichen Mechanismen greifen. Einer schickt seinen lange angekündigten Blogbeitrag, andere haben gerade noch rechtzeitig sehr schöne Beiträge1 zur Gesamtdokumentation geliefert, die wir in den verbleibenden Tagen einbauen werden, und wieder andere haben mir heute von aktuellen Anpassungen beim Sitzplan berichtet. Letzteres hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die Gästeliste nach wie vor als labiles dynamisches Konstrukt zu gelten hat - also auch hier Torschlusspanik, schlussendlich will niemand das große Ereignis verpassen.

Ob Hase ihrerseits heute von einer gewissen Panik erfasst wurde, weiß ich nicht; die Tatsache, dass bei der Gravur ihres Rings eine Kleinigkeit verrutscht war, lässt jedoch derartiges vermuten. Mit Bestimmtheit kann ich hingegen sagen, dass s und m mittlerweile definitiv und regelmäßig von Panikattacken heimgesucht werden. Die in den letzten Tagen getroffene Entscheidung, die Bloginhalte nicht nur als Exzerpt auf einigen wenigen Plakaten, sondern noch webnulliger als ausgedruckte “Zeitung” zu veröffentlichen, trägt ihren Teil zum erhöhten Zeitdruck bei - der letzte Artikel vor Drucklegung wird voraussichtlich am morgigen Dienstag fällig sein.

Die Vorbereitungen für meine Rede gedeihen auch nicht so recht, während Travoltas Text (Chapeau!) wohl schon steht - zumindest in einer  Sprache. Meine jüngsten Recherchen untermauern übrigens die These, dass Trauzeugenreden gar nicht so weit verbreitet und nur bedingt gewünscht sind. Bleibt also abzuwarten, ob ich doch noch einen Rückzieher mache. Aus Torschlusspanik oder so.

  1. Brockhaus und Ian Fleming hätten sehr viel Freude an zwei wunderbaren Bildbeiträgen, die wir lediglich noch von den dort verwendeten Klarnamen Susi und Giselher befreien müssen []